LOVING

Spielfilm von Jeff Nichols / US 2016 / 124 min / FSK 6 / O.m.dt.U / mit: Ruth Negga, Joel Edgerton, Michael Shannon, Marton Csokas, Nick Kroll u.v.a.

Der Süden der USA in den 1950ern. Richard Loving und Mildred Jeter sind sehr ineinander verliebt. Doch Mildreds Hautfarbe macht eine Liebesbeziehung unmöglich. In den Augen der anderen Weißen gehören die beiden nicht zusammen, unabhängig von der starken Zuneigung, die sie füreinander empfinden. Eine Ehe zwischen schwarz und weiß ist in ihrer Heimat Virginia verboten, also reist das Paar in das liberalere Washington DC. Durch eine Hochzeit wollen sie allen zeigen, dass sie für immer zusammengehören, auch offiziell. Doch die Freude währt nur kurz. Nach ihrer Rückkehr werden sie für ihre Tat mit Feindseligkeit und Hass bestraft; die Polizei nimmt die beiden in Haft. Fortan sind sie gezwungen, unnachgiebig um ihre Rechte zu kämpfen...

Mit HIDDEN FIGURES, FENCES und I AM NOT YOUR NEGRO gab es in letzter Zeit eine ganze Reihe sehenswerter Bürgerrechtsfilme. Mit LOVING kommt nun ein weiterer dazu. Das emotionale, auf einem wahren Fall basierende Liebesdrama feiert den Mut eines Paares, dessen Leidenschaft stärker ist als das Gesetz. Der jahrelange Justiz-Marathon 'Richard Loving gegen den Bundesstaat Virginia' wurde zu einer Inspiration für Paare auf der ganzen Welt. Heute wird in den USA jedes Jahr im Juni der antirassistische "Loving Day" gefeiert. Jeff Nichols unaufdringliche und doch nachdrücklich wirkende Verfilmung wurde sowohl in Cannes für die Goldene Palme als auch in Hollywood für einen "Oscar" nominiert.

"Ein bewegender Appell für Gleichberechtigung, Liebe und dafür, dass jeder den Menschen heiraten dürfen sollte, den er liebt – unabhängig von Hautfarbe oder Geschlecht." - SWR

Do 03.08.

20:00

Fr 04.08.

20:00

Sa 05.08.

20:00

So 06.08.

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Mo 07.08.

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Di 08.08.

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Mi 09.08.

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DIE VERSUNKENE STADT Z

Spielfilm von James Gray / US 2016 / 141 min / FSK: ab 12 / O.m.dt.U / mit Charlie Hunnam, Robert Pattinson, Tom Holland, Sienna Miller, Franco Nero u.v.a.

1905: Percy Fawcett wird von der Royal Society auf eine Expedition zur Landvermessung in Bolivien gesandt. Im Regenwald des Amazonas findet er immer wieder Spuren von vergangenen Zivilisationen. Sein Forscherdrang ist erwacht, und er ist überzeugt von der Existenz einer versunkenen Stadt, die er Z nennt. Zurück in London will die Royal Society jedoch von dieser Idee nichts wissen. Getrieben von dem Drang, endlich seine mysteriöse Stadt zu finden, begibt Fawcett zusammen mit seinem Sohn erneut auf eine letzte gefährliche und verhängnisvolle Reise zum Amazonas..

In seinem packenden und bildgewaltigen Abenteuerepos DIE VERSUNKENE STADT Z erzählt Regisseur James Gray (THE IMMIGRANT), basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von David Grann, die wahre Geschichte des Britischen Forschers Percival Fawcett, der in den 1920er-Jahren im brasilianischen Dschungel spurlos verschwand. Regisseur Gray drehte die Adaption mit seinem Kameramann Darius Khondji im analogen 35mm-Format an Originalschauplätzen im kolumbianischen Urwald. Nicht nur dieser technische Kraftakt erinnert an Werner Herzogs fiebriges Abenteuerdrama AGUIRRE – DER ZORN GOTTES. Daneben stellt der Film hochaktuelle Bezüge zu Themen wie Kolonialismus und Xenophobie her.

Ein atmosphärisches, faszinierendes Abenteuer, das mit der Macht der Bilder in eine bis heute für die meisten unbekannte Welt führt. — Programmkino.de

Do 03.08.

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So 06.08.

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Mo 07.08.

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Di 08.08.

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EIN DEUTSCHES LEBEN

Dokumentarfilm von Christian Krönes, Olaf S. Müller u.a. / AT/DE 2016 / 113 min

Brunhilde Pomsel, das "unpolitische Mädchen", kam einem der größten Verbrecher der Geschichte so nah wie kein anderer noch Lebender. Die heute 105 Jahre alte Frau war Joseph Goebbels persönliche Stenographin. Von 1942 bis zum Mai 1945 arbeitete sie im Vorzimmer von Hitlers Propagandaminister. Noch in den letzten Kriegstagen tippte sie im Bunker Schriftsätze. Erstmals spricht sie über ihre Erlebnisse im engsten Zirkel um Hitlers Hetzer und Massenverführer.

Als "Warnung an die heutige und künftige Generationen" wollte Pomsel ihre Lebenserinnerungen verstanden wissen. Die überaus gelungene, zu Diskussionen anregende Doku ist zugleich ihr letztes Zeugnis. Am 27. Januar 2017 ist Pomsel im Alter von 106 Jahren verstorben.

Do 03.08.

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Di 08.08.

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