QUEER-STREIFEN 2016

Do 03. bis Mi 09. November 2016 ➜ filmgalerie im Leeren Beutel

➜ HOLDING THE MAN

➜ KIKI
➜ FIRST GIRL I LOVED
➜ THÉO & HUGOr

➜ JENSEITS VON ROSA UND HELLBLAU
➜ KATER
➜ WOMEN WHO KILL

➜ RARA
➜ WEEKENDS
➜ HEDWIG AND THE ANGRY INCH

➜ LESBISCHE KURZFILME
➜ BEING 17

➜ SCHWULE KURZFILME
➜ LIBERTY'S SECRET: THE 100% ALL-AMERICAN MUSICAL

➜ QUEERE KURZFILME

Die QUEER-STREIFEN sind zwar jedes Jahr ein Grund zum feiern, aber in diesem Jahr lassen wir besonders die Korken knallen. Schließlich besteht unser queeres Filmfestival nun schon seit fünf Jahren und wächst langsam aber sicher aus den Kinderschuhen. Unser Grundsatz, ein möglichst buntes Programm zu gestalten, von dem sich das LGBTI-Publikum ebenso angezogen fühlt, wie alle anderen, hat sich bewährt. Und so galoppiert auch in diesem Jahr wieder ein pinkes Zebra durch den Regensburger Herbstnebel. Aus Duzenden Spielfilmen und Dokumentationen und aus rund tausend Kurzfilmeinreichungen wurde ein vielseitiges Programm erstellt, das sich hervoragend dazu eignen sollte, die Filmgalerie im Leeren Beutel für sieben Tage prall mit queerem Leben zu füllen.

Während man 2015 leicht durch die Ereignisse in Irland und den USA euphorisiert war, kehrte 2016 wieder der deutsche alltagsfrust ein. Denn es tut sich irgendwie erstaunlich wenig. So wenig, dass nun sogar von Heteroseite gedrängt wird, die gesetzlichen Grundlagen den heutigen Lebenswirklichkeiten von Familien anzupassen. Wir hoffen sehr, dass wir mit einigen Filmen dazu beitragen können, das Bauchgefühl des einen oder der andern zumindest hier in Regensburg zu verbessern. Hierfür wird es wieder interessante Dokumenationen mit Gästen und Diskussionen geben.

Es geht uns aber natürlich auch um gute Unterhaltung und um große Gefühle. Dies wird besonders zu Beginn am Eröffnungsabend und bei den drei Kurzfilmprogrammen gegen Ende des Festivals zu spüren sein. Da gibt es nämlich von allem etwas.

Da wir einen Beitrag dazu leisten wollen, dass Regensburg eine Stadt des Miteinanders ud nicht nur des Nebeneinanders bleibt, sind wir sehr froh, das Herr Oberbürgermeister Joachim Wolbergs auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Er wird die 5. QUEER-STREIFEN mit uns und Euch eröffnen.

Wir freuen uns auf Euch und auf eine Woche, die unter die Haut geht.

ERÖFFNUNG - QUEERSTREIFEN 2016

Begrüßung durch Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, mit den Tinnitussis und einem Kurzfilm-Warm-Up

Los geht’s. Vor dem diesjährigen Eröffnungsfilm wird Herr Oberbürgermeister Joachim Wolbergs unsere bunte Filmwoche eröffnen. Seine Begrüßung wird umrahmt von einem kleinen Kurzfilm-Warm-Up bei dem Ihr schon mal die Filmbewertung üben könnt. Zur Feier des Tages haben wir auch in diesem Jahr wieder musikalische Verstärkung eingeladen. Die Tinnitussis aus Nürnberg werden einige Lieder aus Ihrem Repertoire zum besten geben.

Zum Eintritt wird es heute, wie an allen anderen Tagen, natürlich wieder ein Begrüßungsgetränk, wei es ja schon Tradition bei uns ist.

THE STAR INSIDE
Regie: Danny Chew, Kanada 2016, 4 Min.
Animation über das Anderssein.

TOUTES NUANCES
Regie: Chloé Alliez, Belgien 2015, 6 Min.
Animation über alles, was man an Frauen lieben kann.

THE ORCHID
Regie: Ferran Navarro-Beltrán, Spanien 2016, 3 Min.
Vater und Sohn tauschen Fundamentales über den AB aus.

  • Do 03.11.

    20:00

  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

HOLDING THE MAN

Australien 2015, 123 Min., Regie: Neil Armfield, Original mit deutschen Untertiteln

Neun Jahre nach "Candy" (mit Heath Ledger) nimmt sich Regisseur Neil Armfield einer der größten schwulen Liebesgeschichten Australiens an: "Holding the Man" ist die Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Romans von Tim Conigrave und erzählt von der Beziehung zwischen dem draufgängerischen Tim und dem ruhigen John, die an einem katholischen Internat in Australien in den Siebzigern beginnt und ungefähr 15 Jahre später endet. Der Film zeigt uns die Hochs und Tiefs dieser Beziehung mit Widerständen, Ablehnung, Trennung, Experimentierphasen, Eifersucht, Untreue, Intimität, Stärke, Liebe und letztendlich auch mit dem unabwendbaren Tod.

"You are a hole in my life, a black hole… I miss you terribly." schrieb Conigrave nach Johns Tod.

Dadurch dass der Film zwischen den Zeiten springt, wechseln sich Glücksgefühle mit tiefster Trauer ab. So empfinden die ZuschauerInnen die Geschichte noch intensiver und kaum jemand wird das Kino mit trockenen Augen verlassen.

Das Buch hat den Human Rights Award for Non-Fiction erhalten – der Film wurde für 6 Awards des Australian Film Institute 2016 nominiert und bekam Auszeichnungen u.a. für den besten Darsteller (Australian Film Critics Association Awards, 2016) und die beste Filmadaption (Australian Writers' Guild).

Präsentiert von: FARBEN ECKERT

  • Do 03.11.

    20:45

  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

KIKI

Schweden/USA 2016, 95 Min., Regie: Sara Jordenö, Original mit deutschen Untertiteln

Bereits in den 1960ern in der queeren afro-amerikanischen Ballroom- Szene Harlems entstanden, wurde der Vogue Ende der 1980er durch Artikel in Magazinen wie Vogue und Time und durch die ausgezeichneten Doku "Paris Is Burning" als Tanzstil bekannter. Vor allem Madonna aber ist es zu verdanken, dass es der Vogue vom heißen Untergrund in den Mainstream schaffte. Ihr Lied und das dazugehörige Musikvideo gelten auch als Wendepunkt in der Entwicklung des Stils.

Sara Jordenö porträtiert 25 Jahre später zusammen mit Kollaborateur Twiggy Pucci Garcon die aktuelle Ballroom- bzw. Kiki-Szene New Yorks. Tänzer, wie der queere Christopher oder die transsexuelle Gia Marie Love und sprechen über persönliche Erfahrungen mit Geschlechter-Ausdruck, Armut und Jugend-Obdachlosigkeit, Homo- und Transphobie, HIV und anderen Themen. Der Vogue bzw. die Kiki-Szene mit ihren "Familien" und "Häusern" geben ihnen Kraft, den harten Alltag zu bestehen.

Ein Glücksfall für die schwedische Regisseurin Sara Jordenö war, dass ihr der Protagonist und Aktivst Twiggy Zugang zur Subkultur verschaffte und auf vielen Ebenen mit ihr zusammenarbeitete. Ihr zugleich distanzierter wie intimer Film erhielt in diesem Jahr den TEDDY-Award als beste LGBTI-Doku und den 1. QueerScope Debütfilpreis.

Präsentiert von: MATTHIAS BLANK

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

    19:00

  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

FIRST GIRL I LOVED

USA 2015, 91 Min., Regie: Kerem Sanga, Original mit deutschen Untertiteln

Als die 17-jährige Anne bei der Recherche für die Jahrbuch-AG auf Sasha aus dem Softball-Team stößt, ist sie sofort verknallt. Ohne Vorwarnung trifft sie ihr erster Crush wie ein Blitz. Ihr Leben mit ihrer Mutter und dem Highschoolalltag gerät völlig aus den Fugen. Sie versucht Clifton, ihrem einzigen und besten Freund davon zu erzählen, doch dieser reagiert verstört und feindselig auf die Neuigkeiten, da er sich eigentlich mehr von ihrer Freundschaft erhofft hat. Doch Anne lässt sich dadurch nicht beirren und schafft es, ein erstes Date mit Sasha zu bekommen, das für beide sehr aufregend verläuft. Während Anne auf Wolke Sieben schwebt, ist für Sasha längst nicht alles klar. Sie lässt Anne abblitzen.

Für die bitter-süßen Momenten der ersten Liebe findet dieser Film viele schöne Bilder. Wie kompliziert Sex und das Einstehen für sich selbst sein können, entwickelt er, indem er die vielen Zwischenräume beleuchtet, die entstehen, wenn man zum ersten Mal mit unbekannten Situationen umgehen muss. Ein Coming-out Drama, das mit starken Charakteren und gutem Schauspiel überzeugt. Dylan Gelula spielt die ständig leicht genervte Außenseiterin so lakonisch und natürlich, dass man einfach mit ihr sympathisieren muss. Auf dem Sundance Film Festival wurde der Film als Indie-Hit gefeiert.

Dieser Film beinhaltet eine Szene mit sexueller Gewalt.

Präsentiert von: FILMBÜHNE

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

    20:45

  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

THÉO & HUGO

Frankreich 2016, 97 Min., Regie: Olivier Ducastel, Jacques Martineau, Original mit deutschen Untertiteln

Théo entdeckt Hugo kurz vor Ende der Nacht in einem Sexclub und lässt ihn nicht mehr aus den Augen. Wie hypnotisiert nähert er sich ihm durch das aufgeheizte Treiben der anderen Männer bis er ihn schließlich küsst mit ihm verschmilzt. Wir sind mitten in der vermutlich längsten Sexszene der Filmgeschichte und werden Zeugen, wie die beiden Protagonisten nicht nur sexuelle Lust miteinander Teilen, sondern auch tiefe Zuneigung.

Der in Echtzeit, während einer Nacht gedrehte Film begleitet die beiden aus dem Club und hinaus in ein fast menschenleeres Paris. Sie radeln plappernd durch die Stadt und halten sich brav an alle Regeln. Doch schon bald wird den beiden klar, dass sie in der Hitze und Beseeltheit ihrer Begegnung eine entscheidende Kleinigkeit vergessen haben. Und als der neue Tag noch nicht richtig angebrochen ist, haben die beiden schon fundamentale Fragen einer langen Beziehung durchlebt: Wie viel muss man voneinander wissen? Lohnt es sich zu vertrauen? Was bringt die Zukunft? Wie viel Verantwortung hat man für den Anderen?

Die beiden Hauptdarsteller Geoffrey Couët und François Nambot verzaubern mit umwerfendem Charme, großer Authentizität und beeindruckender Offenheit. Der achte Film des französischen Regie-Duos Olivier Ducastel und Jacques Martineau bekam den Publikumspreis in Berlin, Nizza und Boston.

Präsentiert von: SCHIERSTADT

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

    23:00

  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

JENSEITS VON ROSA UND HELLBLAU

Deutschland 2016, 62 Min., Regie: Marcus G. Preis, Deutsche Originalfassung

Schon lange vor der Pubertät ist bei Kindern ein Sinn für ihre eigene Geschlechtsidentität vorhanden. Sophia, 6, und Nuka, 13, sind gute Bespiele dafür. Bereits mit 2 Jahren machten sie deutlich, dass sie sich anders fühlten als es ihr Äußeres von Geburt an vorgab. Glücklicherweise nahmen ihre Eltern die Gefühle und Wünsche ihrer Kinder ernst. Sie ermöglichten ihnen, bereits in jungen Jahren so zu leben, wie sie sich empfinden. Und auch die Schulen spielten dabei mit. Die Doku versucht zu erörtern, was Familien, Umfeld, Pädagogik und die Gesellschaft generell zu einem richtigen Umgang mit Trans-Kindern beitragen können. So kommen nicht nur Sophie und Nuka mit ihren Eltern zu Wort, sondern auch ihre Lehrer, eine Endokrinologin und eine Therapeutin.

Nach dem Film wird es die Möglichkeit geben, alle Fragen mit dem anwesenden Regisseur zu diskutieren.

Vorfilm: THAT’S MY BOY
Regie: Akhil Sathyan, Indien 2015, 24 Min.
Eine Dokumentation über Sonu, einen jungen Inder, der sich erfolgreich einer Geschlechtsumwandlung unterzog und in seiner Heimat zum Vorbild für viele in ähnlichen Situationen wurde.

Präsentiert von: MARGIT KRÄMER

  • Do 03.11.

    -

  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

    17:00

  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

KATER

Östereich 2016, 114 Min., Regie: Händl Klaus, Deutsche Originalversion

Andreas und Stefan führen eine glückliche Beziehung voller Zärtlichkeit und Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem geliebten Kater Moses leben sie unbeschwert in einem idyllischen Haus in den Weinbergen Wiens. Sie arbeiten als Berufsmusiker und gefragter Disponent im selben Orchester und feiern mit ihrem großen Kollegen- und Freundeskreis gerne ausgiebige Feste. Die Liebe zur Musik und zu ihrem pelzigen Gefährten prägen den Alltag der beiden Männer.

Bis ein Ereignis, plötzlich und unerklärlich, die Beziehung erschüttert. Es ist der blinde Fleck, den wir alle in uns tragen, der bei Stefan zu einem Gewaltausbruch führt, der ihn selbst völlig überrascht. Während er den Boden unter den Füßen verliert, ringt Andreas mit seinem Misstrauen und um seine Liebe zu Stefan.

Der Tiroler Regisseur Händl Klaus erzählt mit viel Feingefühl von der Fragilität der Liebe. Auf der diesjährigen Berlinale erhielt der viel gefeierte Film den Teddy-Award für den besten Spielfilm. Die Jury lobte neben der "herausragenden Performance" des Katers den "meisterhaften Schnitt, die wunderschöne Kinematographie und die großartige Leistung des menschlichen Ensembles". Die herausragenden Theaterdarsteller Philipp Hochmair und Lukas Turtur entwickeln eine Intimität, die man selten sieht.

In Kooperation mit dem HEIMSPIEL FILMFEST

Präsentiert von: MICHEL DEVRIENDT

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

    19:00

  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

WOMEN WHO KILL

USA 2016, 91 Min., Regie: Ingrid Jungermann, Original mit deutschen Untertiteln

Morgan und Jean waren einmal ein Paar. Und immer noch moderieren sie gemeinsam ein Podcast über "Wahre Verbrechen" mit dem sie bereits lokale Berühmtheiten erlangten. Mit ihren realen Gruselgeschichten begeistern sie so manchen Krimifan. So wenig die beiden als Paar funktionierten, so gut harmonieren sie nun als Moderatorinnen-Duo.

Eines Tages lernt Morgan die mysteriöse Simone kennen und schon gerät auch das berufliche Gleichgewicht ins Wanken. Morgen lässt sich trotz vieler Warnungen von Freunden, auf eine Beziehung mit Simone ein. Und tatsächlich scheint vieles an ihr sehr merkwürdig. Es beginnt ein Kreislauf aus Verdächtigungen, Paranoia und Angst. Die einzige Vertraute, die Morgan in ihrem Gefühlschaos Beistand gibt sitzt wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis, was die Sache auch nicht eben einfacher macht.

WOMEN WHO KILL ist mit seinem herrlich erfrischenden und charmant-frechen Humor ein durchweg gelungener Debütfilm von Ingrid Jungermann in dem sie den Sinn moderner Beziehungen ergründet.

Mit viel Situationskomik zeigt uns Jungermann wie Liebesbeziehungen im Brooklyn des 21. Jahrhundert funktionieren. Es wird schräg und ein wenig gruselig.

Präsentiert von: BAGEL STORE

  • Do 03.11.

    -

  • Fr 04.11.

    -

  • Sa 05.11.

    21:00

  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

RARA

Chile/Argentinien 2016, 88 Min., Regie: Pepa San Martín, Original mit deutschen Untertiteln

Die 12-jährige Sara lebt nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer jüngeren Schwester bei ihrer Mutter und deren Lebensgefährtin. Ihr Alltag läuft ab, wie in anderen Familien auch und dass ihre Mutter lesbisch ist, kümmert sie wenig. Ihren Vater dagegen schon. Die pubertären Wirrungen vor Saras 13. Geburtstag deutet er als Auswirkung ihres unnormalen Umfeldes. Und währen sich die Erwachsenen einen Kleinkrieg liefern dreht sich bei Sara eigentlich alles nur um ihre erste Liebe, ihren sich verändernden Körper und die Frage, wen sie zu Ihrer großen Party einladen soll. Dabei hat das Verhalten der Eltern grundlegende Auswirkungen auf ihr Leben.

Dem Drehbuch liegt ein realer Sorgerechtsfall aus dem Jahr 2004 zugrunde, in dem eine Richterin das Sorgerecht für ihre Kinder verlor, weil sie lesbisch war. Pepa San Martin gelingt es in ihrem Langfilmdebüt diesen Stoff mit ungeheurer Leichtigkeit zu inszenieren ohne den Ernst des Themas aus den Augen zu verlieren. Julia Lubbert begeisterte als Sara nicht nur das generationen übergreifende Publikum der Berlinale 2016. Nicht zuletzt wegen ihrem selbstbewussten, natürlichen und überzeugenden Spiel handelt es sich bei RARA um einen außergewöhnlichen Film.

Wir zeigen diesen Film als Familienvorstellung. Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt. Wir würden uns freuen Euch begrüßen zu dürfen.

Präsentiert von: TARACAFE TARAYOGA

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

    17:00

  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

WEEKENDS

Südkorea 2016, 98 Min., Regie: Lee Dong-ha, Original mit englischen Untertiteln

Jedes Wochenende probt der schwule Männerchor G-Voice in Seoul. Ihre Liedermappen enthalten nicht nur das typisch 'queere' Repertoire, sondern auch viele Eigenproduktionen. Darin thematisieren sie Erfahrungen mit ihren meist konservativen Familien und auch gegenüber der traditionell geprägten koreanischen Gesellschaft, aber lassen auch schwule Lebensfreunde nicht zu kurz kommen. G-Voice singen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung, und engagieren sich damit nicht nur auf LGBTI-Demos.

Regisseur Lee Dong-ha gelingt es mit seiner Dokumentation, beinahe beiläufig einen tiefen Einblick in das schwule Leben in Südkorea zu geben. Er begleitet die Chormitglieder auch in ihren Alltag nach den Proben und ist dabei, wenn beim Essen die Gespräche persönlicher werden. Besonders faszinierend sind die eigens für WEEKENDS gedrehten Musikvideos.

Vorfilm THE JOURNEY
Regie: Ross Bolidai, GB 2016, 3 Min.
Die Doku über Martin ist so kurz wie bewegend. Erst mit 85 hilft ihm der Rückhalt eines schwulen Männerchores zu seiner Homosexualität zu stehen.

Präsentiert von: CARPE VERBA

  • Do 03.11.

    -

  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

    19:00

  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

HEDWIG AND THE ANGRY INCH

USA 2001, 95 Min., Regie: John Cameron Mitchell, Englische Originalversion

Das schrille Punk-Musical endlich in Regensburg! Was als erfolgreiches Broadway-Musical begann, wurde schnell zum queeren Leinwand-Hit mit Kultstatus. Der Film verfolgt mal in Rockmanier, mal in leiseren Tönen die Geschichte der genderqueeren Hedwig, die in Ost-Berlin als Hansel aufwuchs.

Um einen US-Soldaten zu heiraten und aus der DDR zu fliehen, lässt sich der transfeminine Hansel auf eine Geschlechts-OP ein. In den USA angekommen gründet Hedwig eine Rockband. Sie verfällt dem jungen Tom, der zugleich Muse und Liebhaber wird. Jedoch lässt er sie sitzen, um eine Solo-Karriere einzuschlagen. Ihre Songs verhelfen ihm dabei zum Erfolg. Hedwig bahnt sich zwischen Fischrestaurant, Urheberrechtsstreit, Liebe und dem ganz normalen Wahnsinn einen Weg zu sich selbst. Über historische Ungereimtheiten sieht man dabei mit einem Schmunzeln hinweg.

Regisseur John Cameron Mitchell war Musicalschauspieler und verkörpert die Rolle der Hedwig selbst. Auch der orgiastische Indiekracher SHORTBUS ist ihm zu verdanken. HEDWIG (Teddy- Award 2001) besticht nicht nur durch schmissigen Sound, sondern ist auch in der Optik sehr aufwändig inszeniert: Hedwig trägt allein 41 verschiedene Outfits! Lasst euch von dem bombastischen Trip duch die 80er und 90er begeistern!

Der Eintritt ist zur Feier unseres fünfjährigen Bestehens frei!

Präsentiert von: PALLETTI BAR

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

    21:00

  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

LESBISCHE KURZFILME

Gesamtlaufzeit ca. 90 Minuten, teils englische Originalfassungen, teils englische Untertitel

ENJOY THE DRAMA
Regie: Lud Mônaco, Kanada 2015, 6 Min.
Eine Frau besucht den Ort, der für alles steht, was ihre vergangene Beziehung für sie ausgemacht hat - die nun leere gemeinsam Wohnung.

LA CIGALE ET LA FOURMI
Regie: Julia Ritschel, Deutschland 2016, 15 Min.
Lena hat kurz vor dem Abitur nur noch eines im Kopf - Französisch. Das liegt

aber weniger an der Sprache, als vielmehr an der Lehrerin Katharina. Beide leben eine heimliche Liebe, bis Katharina in gewohnte Bahnen zurückkehrt.

SPARE PARTS
Regie: Yasmin Almanaseer, USA 2016, 6 Min.
James will ihre Freundin Sophia mit einem besonderen Geschenk überraschen. Doch statt sinnlicher Momente mit Ihrer Freundin, kommt sie zunächst in den Genuss eines tiefgreifenden Gesprächs mit ihrer Mutter.

PEPPER
Regie: Patrick Aubert, Kanada 2014, 7 Min.
Zwei Frauen wollen ihre Beziehung etwas aufpeppen und lassen sich nach einer durchfeierten Nacht auf eine Dritte im Bunde ein. Dies führt ohne Zweifel zu mehr Spannung.

PISCINA
Regie: Leandro Goddinho, Brasilien 2016, 30 Min.
Berührendes Drama über die Geschichte einer deutschstämmigen alten Dame, die als Mädchen nach Brasilien geflohen ist, und über die Liebe ihres Lebens. Zärtlich und in bewegenden Bildern erzählt und von großartigen Schauspielern gespielt.

CHARMING
Regie: Céline Ducreux, Frankreich 2016, 5 Min.
In dem Musikvideo zum gleichnamigen Song der Band Sunless folgt eine Frau den Spuren ihrer Träume und macht merkwürdige Begegnungen.

MOMS ON FIRE
Regie: Joanna Rytel, Schweden 2016, 12 Min.
Freche und direkte Knet-Animation über den öden Alltag zweier schwangerer Nachbarinnen und die wachsende Sehnsucht nach körperlicher Befriedigung. TEDDY-Award "Bester Kurzfilm bei der Berlinale 2016

TOUTES NUANCES
Regie: Chloé Alliez, Belgien 2015, 6 Min.
Alles, was dafür spricht Frauen zu lieben wurde in dieser sympathischen Animation auf mehr oder weniger subtile Art miteinander verkettet.

Der mit 200 Euro dotierte Publikumspreis für dieses Kurzfilmprogramm wurde gestiftet von: TANZSCHULE SCHILKE (Preisverleihung am 9.11.)

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

    19:00

  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016
  • Do 05.11.

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  • Fr 06.11.

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  • Sa 07.11.

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  • So 08.11.

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  • Mo 09.11.

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  • Di 10.11.

    19:00

  • Mi 11.11.

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  • 2015

BEING 17

Frankreich 2016, 116 Min., Regie: André Téchiné, Original mit deutschen Untertiteln

Damien und Thomas gehen in dieselbe Gymnasialklasse und sie können sich ganz und gar nicht leiden. Sobald Worte und Blicke nicht mehr genügen, um sich gegenseitig zu demütigen und zu verletzen, wird die körperliche Provokation und Konfrontation gesucht. Lange ist dies die einzige Ebene, auf der die beiden ihre gegenseitige Anziehung kompensieren können.

Gegensätzlicher könnten Leben und familiäres Umfeld der beiden kaum sein: Damien lebt als Sohn einer Landärztin und eines Militärpiloten in einer beschaulichen Kleinstadt. Thomas ist Adoptivsohn einer Bauernfamilie, die auf einem ebenso abgeschiedenen wie archaischen Hof in den Bergen lebt. Als die zwei eines Tages dazu gezwungen sind unter einem Dach zu leben, scheinen die Spannungen ihren schonungslosen Höhepunkt zu erreichen ..

In seinem neuen Film widmet sich Altmeister André Téchiné dem Aufwachsen in unterschiedlichen sozialen Milieus und den jugendlichen Wirren mitsamt der Entdeckung der ersten Liebe. Eine beeindruckende Leichtigkeit und Sinnlichkeit begleiten die realistisch gezeichnete Story. Mit einem Höchstmaß an Geduld schält Téchiné den wahren Kern der Beziehung zwischen Damien und Thomas heraus. Dabei findet er beeindruckende Bilder in faszinierender Bergkulisse, die das fabelhafte Ensemble perfekt zur Geltung kommen lassen und den Film zu einem Erlebnis der besonderen Art machen.

Präsentiert von: WAMSLER ROHLOFF WIRZMÜLLER

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

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  • Mo 07.11.

    21:00

  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

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  • 2016

SCHWULE KURZFILME

Gesamtlaufzeit ca. 90 Minuten, teils englische Originalfassungen, teils englische Untertitel

TREMULO
Regie: Roberto Fiesco, Mexiko 2015, 10 Min.
Carlos arbeitet als Gehilfe in einem altmodischen Friseurladen. Einen Tag vor dem Unabhängigkeitstag gehört Julio, ein Soldat, zu den Kunden. Wunderschön gefilmte Geschichte über Liebe im Augenblick.

MAMMA VET BÄST
Regie: Mikael Bundsen, Schweden 2016, 12 Min.
Eine Mutter hat gerade erfahren, dass ihr Sohn schwul ist. Sie ist sehr irritiert, weil sie nicht die erste ist. Schließlich ist sie doch die toleranteste von allen. Ein starker Film über die Tücken falscher Selbsteinschätzung.

THE PLACES WE’VE BEEN HAVE BECOME ALL BUT GHOSTS
Regie: Caleb Andrew Ward, USA 2015, 8 Min.
Der Film über eine Beziehung in der Krise kommt ganz ohne Dialoge aus und sagt doch alles. James will ihre Freundin Sophia mit

THIS IDEA OF US
Regie: Geej Ower, GB 2016, 6 Min.
In diesem Musikvideo zum gleichnamigen Song von Jono McCleery taumelt der Protagonist zwischen Traum und Realität, zwischen Gestern und Heute. Gelungene Bilder zu einer tollen Soulstimme.

YOU.ME.BATHROOM.SEX.NOW
Regie: Francisco Lupini-Basagoiti, USA 2016, 17 Min.
Nachdem Antonio drei Tage vor Weihnachten nach acht Jahren von seinem Freund betrogen wird, findet er in seiner Stammbar nicht ganz die Art von Trost, die er erwartet hat.

CECIL & CARL
Regie: Elvis León, USA 2016, 15 Min.
Nach 43 gemeinsamen Jahren mit Cecil in einem großen Haus, wird bei Carl Demenz diagnostiziert und er zieht in ein Altenheim. Die Doku zeigt, wie die beiden mit Ihrer Zuneigung und Ihrer Verantwortung füreinander umgehen.

BUDDY
Regie: Niels Bourgonje, Niederlande 2016, 12 Min.
Ein junger Mann wird von seinem Ex-Freund gefragt, ob er ihn zu einem HIVTest begleiten will. Er sagt zu, weil er die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass es doch noch ein Zurück geben könnte.

MASCARAS
Regie: David San Juan, Belgien 2016, 13 Min.
Lucas, ein ewiger Romantiker, lässt sich wieder einmal von einem Aufreißer narren. Doch nun hat er die Schnauze voll und er rächt sich. Komödie über den Frust des flüchtigen Sex und die Sehnsucht nach dauerhafter Liebe.

Der mit 200 Euro dotierte Publikumspreis für dieses Kurzfilmprogramm wurde gestiftet von: BLUME NO.9 (Preisverleihung am 9.11.)

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • Mo 07.11.

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  • Di 08.11.

    19:00

  • Mi 09.11.

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  • 2016
  • Do 05.11.

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  • Fr 06.11.

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  • Mo 09.11.

    21:00

  • Di 10.11.

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  • Mi 11.11.

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  • 2015

LIBERTY'S SECRET: THE 100% ALL-AMERICAN MUSICAL

USA 2016, 98 Min., Regie: Andy Kirshner, Debbie Williams, Original mit deutschen Untertitel

Der (fiktive) konservative Senator Kenny Weston will der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden. Die Sache hat einen Haken: bereits vor seiner Nominierung gilt die Kampagne als vollkommen chancenlos. Aus der Not heraus kommt seinem Team die rettende Idee: ein junges, sympathisches Gesicht soll frischen Wind und Stimmen bringen. Ein Gesicht wie das der bildhübschen singenden Pfarrerstochter Liberty Smith. Sie soll als Gallionsfigur mitsamt Charme und Talent die Kampagne durchs Land begleiten. Alles läuft nach Plan, und der Plan geht trotz Libertys Unerfahrenheit im Kontakt mit der Öffentlichkeit auf: Liberty gewinnt die Herzen der Wähler und Westons Umfragewerte steigen. Allerdings nur bis zu dem verhängnisvollen Moment, als sich zwischen Liberty und der Kommunikationsleiterin Nicole die professionelle Distanz auflöst ..

Andy Kirshner hat nicht nur zusammen mit Debbie Williams Regie geührt, Musik und Drehbuch, die Filmproduktion und den Schnitt zu verantworten, er spielt auch die schräge Nebenrolle des TVModerators Rolf Schnitzel. LIBERTY’S SECRET überzeugt durch leichte Unterhaltung dank witziger Pointen und mitreißender Songs. Nicht nur Musical-Liebhaberinnen kommen auf ihre Kosten, auch alle anderen dürfen sich freuen: keine Lesbe muss sterben, und auch keine hetero werden. Und an Aktualität ist dieser Film natürlich nicht zu überbieten!

Präsentiert von: STA TRAVEL

  • Do 03.11.

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  • Fr 04.11.

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  • Sa 05.11.

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  • So 06.11.

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  • 2016

QUEERE KURZFILME

Gesamtlaufzeit ca. 90 Minuten, teils englische Originalfassungen, teils englische Untertitel. Preisverleihung im Anschluss

THE HOO - NEW TRANSITION
Regie: Elena Fay Ray, Deutschland 2016, 5 Min.
Eine Animation aus Collagen zur Musik von THE HOO. In bester Monty Python-Manier werden alt hergebrachte Geschlechter und Moralvorstellungen karikiert.

SPARK
Regie: Kuba Szutkowski, Niederlande 2015, 8 Min.
Ein kleiner, hagerer Tortenlieferant taucht wegen einer Autopanne in der Werkstatt eines großen, kräftigen Schlossers auf. Eine zärtlich schräge Komödie über Einsamkeit und den Zauber unerwarteter Begegnungen.

EVA
Regie: Florent Médina, Frankreich 2016, 10 Min.
Als der schüchterne Gabriel die Dienste von Eva, einer Trans-Prostituierten, in Anspruch nimmt, kann er nicht mit Ihr schlafen. Eva verhilft ihm aber zu anderen überraschenden Erkenntnissen.

LACE AND POWDER
Regie: Riccardo Di Mario, Italien 2016, 8 Min.
Ein kleiner Junge aus dem 18. Jahrhundert findet sich in der heutigen Welt wieder. Gepudert und mit Spitzenkragen fällt es ihm nicht leicht, den heutigen Geschlechtervorstellungen gerecht zu werden.

SPERMAHORAN
Regie: Anna Linder, Schweden 2016, 12 Min.
Queer-feministischer Kurzfilm, der sich auf experimentelle Weise mit Elternschaft jenseits heteronormer Denkstrukturen befasst. Er fragt, ob es zeitgemäß ist, den Kinderwunsch von körperlichen Voraussetzungen abhängig zu machen.

PHORIA
Regie: Forrest Lotterhos, USA 2015, 9 Min.
Die Dokumentation gibt intime Einblicke in die Erfahrungs- und Gefühlswelten von Personen, die als Mädchen geboren wurden, sich selbst jedoch nie als weiblich empfanden und sich deshalb fremd im eigenen Körper füllen bzw. fühlten.

ALL CATS ARE PINK IN THE NIGHT
Regie: Guillaume Renusson, Frankreich 2015, 20 Min.
Alice gerät über die Kleiderwahl für ein Vorstellungsgespräch in Streit mit ihrer Mutter. Als Sie vor Wut nach draußen stürmt, trifft Sie auf Lola ..

MORE THAN GOD
Regie: Kev Cahill, Irland 2015, 9 Min.
Ein irischer Landarzt gerät an die Grenzen seiner religiös geprägten Moralvorstellungen, als er seiner Frau zu einem vermeintlichen Seitensprung folgt. Tja, Irland hat sich verändert. Da hilft alles Beten nicht.

MY LIFE IS A DREAM
Regie: Brian Benson, USA 2015, 8 Min.
Endlich! Wonderlette begegnet an einem wunderschönen Tag am Meer ihrem Traummann. Doch schon bald entpuppt sich das Idyll als Albtraum. Und es ist nicht ihr einziger nächtlicher Horrortripp, denn sie träumt viel. Zum schreien!

Der mit 200 Euro dotierte Publikumspreis für dieses Kurzfilmprogramm wurde gestiftet von: OBERBÜRGERMEISTER JOACHIM WOLBERGS (Preisverleihung am 9.11.)

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  • Di 08.11.

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  • Mi 09.11.

    20:00

  • 2016
  • Do 05.11.

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  • Sa 07.11.

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  • So 08.11.

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  • Di 10.11.

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  • Mi 11.11.

    20:00

  • 2015