MEMENTO

USA 2000, 106 min, R: Christopher Nolan

Die 19. Veranstaltung in der Reihe Filmisches Philosophieren, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet.

An den Film schließt ein Kurzvortrag von Prof. Dr. Annette Dufner zur Rolle das Gedächtnisses bei der Konstruktion personaler Identität an sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmo­sphäre. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Nachdem er bei einem Überfall niedergeschlagen wird, verliert Versicherungs-Detektiv Leonard Shelby sein Kurzzeitgedächtnis. Das letzte, woran er sich erinnert, ist besagter Überfall, bei dem seine Frau vergewaltigt und ermordet wird. Mit Hilfe eines Systems aus Polaroids, Notizen und Tätowierungen zum Ausgleich seines Kurzzeitgedächtnisses begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder seiner Frau.

Das Besondere an "Memento" ist sein Aufbau. So weist der Film zwei Handlungsstränge auf, von denen der eine (Schwarz/Weiß) in chronologischer, der andere (Farbe) in antichronologischer Reihenfolge abläuft. Der Zuschauer wird somit in einen ähnlichen Zustand der Verwirrung und Unsicherheit versetzt wie der Protagonist und kann das Geschehene erst allmählich rekonstruieren. Philosophisch interessant ist dabei insbesondere die Frage, welche Rolle das Gedächtnis für die Konstruktion unserer personalen Identität spielt. Dieses Thema wird von Prof. Dr. Annette Dufner in einem Kurzvortrag illustriert und anschließend mit dem Publikum diskutiert!

Der Film ist Teil der Reihe "Filmisches Philosophieren", die das Institut für Philosophie der Universität Regensburg zusammen mit dem AK Film veranstaltet. Die Reihe bietet ein Forum, Film als Medium der Reflexion und Diskussion philosophischer und gesellschaftlicher Fragen zu begreifen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Do 26.11.

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Fr 27.11.

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Sa 28.11.

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So 29.11.

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Mo 30.11.

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Di 01.12.

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Mi 02.12.

19:30

2015