IT COMES AT NIGHT

Spielfilm von Trey Edward Shults / US 2017 / 97 min / FSK: 16 / mit Joel Edgerton, Riley Keough, Christopher Abbott, Carmen Ejogo, Kelvin Harrison, Griffin Robert Faulkner

Eine tödliche Infektionskrankheit hat fast alles Leben auf der Erde ausgelöscht. Der 17-jährige Travis und seine Eltern Paul (Joel Edgerton) und Sarah (Carmen Ejogo) gehören zu den letzten Überlebenden. Von Angst und Paranoia gezeichnet, leben sie schwer bewaffnet in einem einsamen Haus im Wald. Eines Tages werden sie auf ein verzweifeltes junges Paar mit kleinem Sohn aufmerksam, die fortan gemeinsam mit ihnen im Haus leben. Doch trotz ihrer guten Absichten, sich gegenseitig zu unterstützen, regieren bald Panik und Misstrauen zwischen den beiden Familien. Denn jeder kann die Krankheit in sich tragen und zur tödlichen Bedrohung werden. Wie weit wird Paul gehen, um Frau und Sohn zu schützen?

Mit dem atmosphärisch dichten, klaustrophobischen Horrorthriller IT COMES AT NIGHT kommt ein Genre-Highlight in die Kinos, der ähnlich virtuos auf der psychologischen Ebene funktioniert wie die großen Meisterwerke eines George A. Romero oder John Carpenter. Regie-Newcomer Trey Edward Shults ist ein beeindruckender Film über die Wolfsnatur des Menschen gelungen, mit fantastischen Schauspielleistungen.

Es gibt keine Zombies in den Straßen, Boogeymen im Keller oder Hexen im Wald – und doch ist es einer der erschreckendsten Filme seit Jahren. — RogerEbert.com

Do 18.01.

19:00
21:00

Fr 19.01.

19:00
21:00

Sa 20.01.

19:00
21:00

So 21.01.

19:00
21:00

Mo 22.01.

19:00
21:00

Di 23.01.

-

Mi 24.01.

-

Do 25.01.

21:00

Fr 26.01.

21:00

Sa 27.01.

21:00

So 28.01.

-

Mo 29.01.

-

Di 30.01.

-

Mi 31.01.

-

DJANGO – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

DJANGO / Spielfilm von Etienne Comar / FR 2017 / 115 min / mit Reda Kateb, Cécile de France u.v.a.

Der umjubelte Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale erzählt aus dem Leben des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt (1910–1953). Schauplatz ist das von den Deutschen besetzte Frankreich im Jahr 1943. Django ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gipsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

Reda Kateb simuliert als Django dessen hochvirtuose Gitarrenkunst perfekt. — Spiegel

Do 18.01.

-

Fr 19.01.

-

Sa 20.01.

-

So 21.01.

11:00

Mo 22.01.

-

Di 23.01.

-

Mi 24.01.

-

WHITNEY – CAN I BE ME

Dokumentarfilm von Nick Broomfield u.a. / GB/US 2017 / 104 min / O.m.dt.U

Whitney Houston war ein gesangliches Ausnahmetalent, sie war wunderschön und immens erfolgreich – und doch starb sie schon mit 48 Jahren an einer Überdosis. Alleine, in einer Hotel-Badewanne. Warum richtet sich ein Weltstar so zugrunde?

Dokumentarfilmer Nick Broomfield und Musikvideo-Regisseur Rudi Dolezal nähern sich mithilfe noch nie gezeigter Aufnahmen einer Frau, die extrem vielen Zwängen ausgesetzt war. Sie war für Millionen ein Star, doch für ihr wirkliches Ich, ihre eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte blieb zeitlebens kein Platz.

Ein wirklich bewegender Dokumentarfilm. — NDR

anschl. Popkultur-Vortrag und Filmdiskussion mit Dr. Katharina Gerund (Uni Erlangen-Nürnberg)

Do 18.01.

-

Fr 19.01.

-

Sa 20.01.

-

So 21.01.

-

Mo 22.01.

-

Di 23.01.

19:30

Mi 24.01.

-

66 KINOS

Dokumentarfilm von Philipp Hartmann / DE 2016 / 98 min

2014 ging der Independent-Filmregisseur Philipp Hartmann mit seinem Film DIE ZEIT VERGEHT WIE EIN BRÜLLENDER LÖWE auf Kinotour. Im Rahmen dieser Reise filmte er die Programmkinos, in denen er zu Gast war. Daraus ist der Film 66 KINOS entstanden – eine Momentaufnahme der sich wandelnden Kinolandschaft in Deutschland, abseits fabrikmäßiger Multiplexe. Ein bemerkenswertes, emotionales, vielschichtiges Zeitdokument über die Bedeutung des Kinos als Raum.

66 KINOS ist Pflichtprogramm für alle, die noch gerne ins Kino gehen. — epd Film

Großes Kino mit kleinsten Mitteln. — FAZ

in Anwesenheit des Regisseurs Philipp Hartmann!

Do 18.01.

-

Fr 19.01.

-

Sa 20.01.

-

So 21.01.

-

Mo 22.01.

-

Di 23.01.

-

Mi 24.01.

19:30