DJANGO – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

DJANGO / Spielfilm von Etienne Comar / FR 2017 / 115 min / mit Reda Kateb, Cécile de France u.v.a.

Der umjubelte Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale erzählt aus dem Leben des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt (1910–1953). Schauplatz ist das von den Deutschen besetzte Frankreich im Jahr 1943. Django ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gipsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

Do 23.11.

20:00

Fr 24.11.

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Sa 25.11.

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So 26.11.

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Mo 27.11.

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Di 28.11.

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Mi 29.11.

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Do 30.11.

20:00

Fr 01.12.

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Sa 02.12.

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So 03.12.

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Mo 04.12.

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Di 05.12.

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Mi 06.12.

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  • Fr 24.11.
  • Sa 25.11.
  • So 26.11.
  • Info
  •  * 

ab Fr 24.11. bis So 26.11.
ab Fr 24.11. bis So 26.11.

"URBAN LEGENDS"
Filmwochenende

Zur nebligen Regensburger Herbstatmosphäre passen düstere Geschichten wie angegossen. In Bezugnahme auf das Jahresthema „Stadt und Glaube“ widmet sich die FilmGalerie den sogenannten „urban legends“, also urbanen Schauermärchen. Die gibt es in Form einer Lesung sowie etlicher mysteriöser Kino- und Kurzfilme.

Der Eintritt ist frei!

Fr 24.11. um 19 Uhr
Fr 24.11. um 19 Uhr

"URBAN LEGENDS"
ERÖFFNUNG

LESUNG EINTRITT FREI

Mysteriöse Geschehnisse halten die Menschen in Regensburg und Umgebung in Atem. Entspringen sie der Fantasie, dem Aberglauben – oder spukt es tatsächlich in alten und neuen Häusern, in verschlungenen Parkanlagen und in düsteren Wäldern?

Autorinnen und Autoren des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern haben in der Anthologie „Schauriges Ostbayern“ 13 Grusel-Erzählungen zu Papier gebracht und veröffentlicht.

Bei dieser Lesung, die das Filmwochenende eröffnet, nehmen uns Karin Holz, Julia Kathrin Knoll, Oliver Machander, Marita A. Panzer und Rolf Stemmle mit in die Welten ihrer mysteriösen Geschichten.

Fr 24.11. um 21 Uhr
Fr 24.11. um 21 Uhr

"URBAN LEGENDS"
KURZFILMPROGRAMM

Kurzfilmprogramm / 100 min / FSK: 18 EINTRITT FREI

Aus dem reichen Fundus der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg zeigen wir in diesem Programm ein Best-of von Kurzfilmen rund ums Thema 'Urbane Legenden'.

am Sa 25.11. / So 26.11. um 16 Uhr
am Sa 25.11. / So 26.11. um 16 Uhr

KINDERKURZFILMPROGRAMM

Kurzfilmprogramm / 80 min / FSK: 6/12 EINTRITT FREI

Ein so mysteriöses wie lustiges Film-Potpourri...

am Sa 25.11. um 18 Uhr
am Sa 25.11. um 18 Uhr

CANDYMAN'S FLUCH

CANDYMAN / O.m.dt.U / Spielfilm von Bernard Rose / US 1992 / 95 min / FSK: 18 EINTRITT FREI

Ein Gerücht macht die Runde im schwarzen Ghetto von Chicago: Der Candyman, vor langer Zeit grausam zu Tode gequält, ist aus dem Jenseits zurückgekehrt. Wer immer seinen Namen fünfmal in den Spiegel ruft, erweckt ihn zu neuem Leben - und zu weiteren Morden. Studentin Helen, die an einer Arbeit zu urbanen Legenden schreibt, forscht nach...

am Sa 25.11. um 20 Uhr
am Sa 25.11. um 20 Uhr

PAUL IS DEAD

Spielfilm von Hendrik Handloegten / DE 2000 / 75 min / FS K: 6 EINTRITT FREI

Ein Geschichte im Grenzbereich zwischen "urban legend" und Verschwörungstheorie: Im Sommer 1980 findet der 13-jährige Beatles-Fan Tobias Indizien, die die berüchtigte Theorie erhärten, dass Paul McCartney seit 1966 tot ist und seitdem durch einen Doppelgänger ersetzt wird... "Help!"

Ein nostalgisch verschmitzter Film voller Fabulierlust und reizvoller Einfälle. — Lexikon des internationalen Films

am So 26.11. um 18 Uhr
am So 26.11. um 18 Uhr

SEARCHING FOR SUGAR MAN

O.m.dt.U / Dokumentarfilm von Malik Bendjelloul / GB/SE 2012 / 82 min / FSK: 0 EINTRITT FREI

Sixto Rodriguez. Noch nie gehört? Dabei war der mexikanischstämmige Singer-Songwriter aus Detroit einst gefeiert wie Bob Dylan und Elvis Presley zusammen – allerdings ausschließlich in Südafrika. Dort ranken sich um ihn auch die wildesten Gerüchte, besonders über seinen grausigen Selbstmord...

Oscar 2013 – Bester Dokumentarfilm

am So 26.11. um 20 Uhr
am So 26.11. um 20 Uhr

DER HORROR-ALLIGATOR

ALLIGATOR / O.m.dt.U / Spielfilm von Lewis Teague / US 1980 / 87 min / FSK: 16 EINTRITT FREI

Die gruselvergnügliche Verfilmung eines bekannten Großstadtmythos: das Reptil im Abwasserkanal. Im Falle des "Horror-Alligators" hat es dort zwölf Jahre gehaust und sich von vergifteten und entsorgten Hunden ernährt. Riesig wie es ist, möchte es nun fette Beute "über Tage" machen. Und da wackelt auch schon der Gullydeckel...

MEIN LEBEN – EIN TANZ

LA CHANA / O.m.dt.U / Dokumentarfilm von Lucija Stojevic / ES 2016 / 85 min / FSK 0

Die berühmte Flamencotänzerin Antonia Santiago Amador, besser bekannt als La Chana, begeisterte das Publikum in den Sechzigern und Siebzigern mit einem Tanzstil, der seinesgleichen suchte. So war etwa der britische Schauspieler Peter Sellers so hingerissen von La Chana, dass er sie zu sich nach Hollywood einlud. Doch auf dem Höhepunkt ihrer Karriere verschwand La Chana auf einmal spurlos von der Bildfläche. Erst nach 30-jähriger Pause beginnt sie an einem Comeback zu arbeiten und kehrt schließlich aus Liebe zum Flamenco auf die Bühne zurück....

MEIN LEBEN – EIN TANZ von Lucija Stojcevic wurde 2016 auf dem weltweit größten Dokumentafilmfestival, dem IDFA, und auf weiteren Festivals mit dem Publikumspreis ausgezichnet.

Kraftvoll und lebendig – ab der 1. Minute. — Variety

Allein die Präsenz dieser Frau macht den Film schon zu einem Erlebnis.. — kino-zeit.de

Do 23.11.

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Fr 24.11.

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Sa 25.11.

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So 26.11.

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Mo 27.11.

19:00

Di 28.11.

19:00

Mi 29.11.

19:00

EL SÉPTIMO SENTIDO – I AM A DANCER

Regie und Buch Silke Abendschein / Kamera Benjamin Schindler / Sounddesign Jan F. Kurth

EL SÉPTIMO SENTIDO – I AM A DANCER. Von der Kunst zu leben – ist ein Film über Migration im Kunstsektor. Er erzählt die Geschichte dreier Frauen, ihrer Leidenschaft für das tänzerische Schaffen, Durchhaltevermögen, Freundschaft und den absoluten Willen, gesehen zu werden.

"Ignoriert zu werden ist schlimmer, als wenn Dich jemand hasst", beschreibt Avatâra Ayuso das Gefühl so vieler Emigranten, die versuchen in einem fremden Land Fuß zu fassen. Avatâra arbeitet Tag und Nacht zwischen London, Madrid und Dresden an ihrem Traum vom Durchbruch als Choreografin. Alejandra ist eine tanzende Lebenskünstlerin, die in London absolut für den Moment lebt und in unzähligen Kunstsparten gleichzeitig agiert. Eugenia kombiniert Kunst, soziales Engagement und Business. Sie betreibt eine Ballettschule in einem Arbeiterviertel in Barcelona. Die drei Frauen werden vor die Entscheidung gestellt, entweder in Spanien zu bleiben und dort noch einmal völlig neu anzufangen oder aber ihre Heimat zu verlassen, um sich in anderen europäischen Ländern ein neues Leben als Künstlerin aufzubauen. Ein Film, der nicht nur von drei sehr persönlichen Schicksalen erzählt, sondern auch die Situation in Europa widerspiegelt, bei der Gelder für Kunstprojekte gestrichen werden und Künstler in andere Länder abwandern.

in Zusammenarbeit mit www.regensburger-tanztage.de

Do 23.11.

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Fr 24.11.

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Sa 25.11.

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So 26.11.

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Mo 27.11.

20:30

Di 28.11.

20:30

Mi 29.11.

20:30